Hochschulen: Fragestellungen, Ergebnisse und Perspektiven by Otto Hüther, Georg Krücken PDF

By Otto Hüther, Georg Krücken

ISBN-10: 3658115629

ISBN-13: 9783658115623

ISBN-10: 3658115637

ISBN-13: 9783658115630

Das Buch gibt einen Überblick über zentrale Forschungsergebnisse der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Hochschulsystemen und Hochschulorganisationen. Einen besonderen Fokus legen die Autoren hierbei auf die vielfältigen Reformen und Veränderungen der letzten Jahre, wie neuartige Governance- und Organisationsstrukturen, die Bologna-Reform sowie die zunehmende Inklusion breiterer Bevölkerungsschichten. Dieser umfassende Wandel wird unter verschiedenen Perspektiven ausführlich dargestellt und diskutiert.

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Gerade für die europäischen Hochschulen spielt der vermittelte Veränderungsdruck durch den Staat eine erhebliche Rolle, weil in der europäischen Tradition Hochschulen häufig staatliche Einrichtungen sind, die sich vor allem über direkte oder indirekte staatliche Ressourcen finanzieren. Die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen setzen dann also zunächst den Staat unter Druck, der diesen dann an die Universitäten mehr oder weniger deutlich weitergibt. Auch die historischen Erfahrungen in Bezug auf den Wandel der europäischen Hochschulen zeigen, dass die Hochschulen in Europa stärker auf den vermittelten Druck des Staates reagieren als auf die direkt von der Gesellschaft an sie gerichteten Anforderungen (Schimank 2002b, 3; Führ 1993, 58).

Diesen drei Vertretern stehen die Mitglieder des Rektorats (6 Mitglieder), die Dekane und 3 bis 5 kompetenzgebundene Senatoren gegenüber, die selbstredend allesamt Ordinarien sein sollten. 1 Hochschulen in der Geschichte – Autonomie trotz Abhängigkeit 39 Mit der Bildungsexpansion kam es so zu einer verstärkten Delegitimierung des Ordinariensystems, das sowohl von den Nichtordinarien als auch von den Studierenden zunehmend abgelehnt wurde. Die Ordinarienuniversität wurde von Teilen der wissenschaftlich Angestellten und von den Studierenden in die Zange genommen und sah sich einer doppelten „Demokratisierungsideologie“ (Lobkowicz 1996, 206) gegenüber.

Zum Beispiel de Boer et al. 2006; de Boer und Huisman 1999). Ab den 1990er Jahren ist dann in fast allen europäischen Hochschulsystemen eine Veränderung der traditionellen Hochschulstrukturen zu bemerken (vgl. die Länderbericht in Braun und Merrien 1999a; Amaral et al. 2003; Kehm und Lanzendorf 2006b; Paradeise et al. 2009; Krücken et al. 2007; Dobbins und Knill 2009, 2014). 2). Deutschland hat sich dem Trend der Veränderung der Hochschulstrukturen bis 1998 fast gänzlich entzogen und kann deshalb als „latecomer“ der international beobachtbaren Veränderungsbemühungen bezeichnet werden (Kehm und Lanzendorf 2006a, 190; siehe auch Lange und Schimank 2007; Schimank 2005a).

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by Thomas
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