Aspekte des Wortschatzes by Knipf-Komlósi – V. Rada – Bernáth PDF

By Knipf-Komlósi – V. Rada – Bernáth

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Mit diesen beschäftigt sich die Namenkunde/Onomastik, ein Forschungsgebiet, das sich diachron und auch synchron mit den Eigennamen, Personen- und Ortsnamen, geographischen Namen aus einem kultur- und siedlungsgeschichtlichen sowie sprachgeschichtlichen Aspekt auseinandersetzt. Ein beachtlicher Teil des Wortschatzes besteht aus Mehrworteinheiten, Phraseologismen. Mit diesen Einheiten beschäftigt sich die Phraseologie, ein etabliertes eigenständiges Wissenschaftsgebiet der Sprachwissenschaft, das das Augenmerk auf die festen Wortverbindungen, Wortgruppen, Idiome richtet, die genauso wie die Einzelwörter – im Langzeitgedächtnis – gespeichert sind, aber manche andere Eigenschaften als die Wörter aufweisen.

Diese Schwierigkeiten hängen mit der Begriffsdifferenzierung von ‚mündlich’ und ‚schriftlich’ zusammen, weil diese Begriffe in zweifacher Lesart erscheinen: Zum einen beziehen sie sich auf das Medium der Realisierung sprachlicher Äußerungen, in einer anderen Lesart bedeuten diese Termini die Modalität der Äußerungen, also die Konzeption selbst, die die Äußerung prägt und bestimmt (vgl. Koch/Österreicher 1994: 587). Somit kann unter Mündlichkeit/Schriftlichkeit einmal eine rein technische Realisierung, die äußere Form von Texten, verstanden werden.

Raunzt mich der Bahnbeamte an: „Hend se keine Auge em Kopf?! “ Heilbronn liegt im Schwäbischen. Den Bahnbeamten hätte ich umarmen mögen. Ich war daheim! Mir war, als wäre ich nach einer langen Reise durch die Fremde endlich wieder nach Hause gekommen. Nicht wegen Heilbronn. Das kenne ich kaum. Es war die Mundart, oder besser, es war die schwäbische Denkungsart, die mich so plötzlich anheimelte. Niemand mault und bruddelt halt liebenswerter als ein Schwabe. Wenn er jemand so richtig „en Senkel nei stellt“, signalisiert er gleichzeitig: „’s is doch gar nicht so g’moint“.

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Aspekte des Wortschatzes by Knipf-Komlósi – V. Rada – Bernáth


by Jeff
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Categories: Nonfiction 3